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In the Classroom
Das «Forum-Rotflue» will Hand bieten - Eine gute Schule für Kinder, Eltern und Lehrpersonen

Aufgrund der herausfordernden Situation wurde das «Forum-Rotflue» als unabhängiges Gremium ins Leben gerufen. Unbeschwert sollen sich dort Eltern, Stimmbürger, Einwohner über ihre Sorgen austauschen können. Im «Forum-Rotflue» sind Fragen erlaubt, ja sogar erwünscht. Das Forum Rotflue will sich auch als Sprachorgan für Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen, die sich vor Repressalien fürchten. Ebenso will es Anlaufstelle für Eltern sein, welche bereits resigniert haben. Wie das «Forum Rotflue» aus Gesprächen mit Eltern erfahren hat, werden diese teilweise von der Schule richtiggehendunter Druck gesetzt. Zahlreiche Eltern erzählen auch von unschönen Erlebnissen bei Elterngesprächen, die so unsanft kommuniziert wurden, dass Tränen bei den Eltern flossen.

«Das Forum-Rotflue will Hand bieten»

Kinder, die während drei Schuljahren von über zwanzig Lehrer/innen unterrichtet wurden, sind an der Primarschule Dänikon-Hüttikon keine Seltenheit. Ein Blick in die Statistik[2] der Primarschulpflege Dänikon-Hüttikon zeigt eine Fluktuationsrate von 25.7% im Schuljahr 2016/17. Es handelt sich dabei nicht um ein einmaliges Ereignis. Die Zahlen sind kontinuierlich hoch und lagen im Schuljahr 2017/18 bei 27.80%. Im Schuljahr 2018/19 lag die Fluktuation bei 10.10% und im letzten Schuljahr 2019/20 bei 20.78%.[3] Als normal bezeichnet das Volksschulamt eine Fluktuationsrate von 10-15%[4]. Die Forderung des «Forum Rotflue» ist klar: « Es braucht ein Umfeld, welches zu mehr Kontinuität führt.»

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Zu hohe Fluktuationsrate – Wann schreitet das Volksschulamt des Kanton Zürich ein?

[1] Anfrage an Schulgemeindeversammlung vom 11. Dezember 2019

[2] Anfrage an Schulgemeindeversammlung vom 9. September 2020

[3] Referenzwert wird von Matthias Weisenhorn (Volksschulamt Kanton Zürich) im Protokoll des Stadrats von Kloten vom 14. April 2020 erwähnt.

Entwicklung Steuerfuss.JPG

Die politischen Gemeinden Dänikon sowie Hüttikon konnten in den letzten zehn Jahren ihren Steuerfuss um fast zehn Prozent senken. Bei der Sekundarschule Unteres Furttal herrscht grosse Kontinuität mit einem fast gleichbleibenden Steuerfuss. Einzig bei der Primarschule Dänikon-Hüttikon steigen die Ausgaben kontinuierlich. In den letzten zehn Jahren stieg der Steuerfuss um insgesamt 13 Prozent. Nur drei Prozent davon lassen sich nach den Aussagen der Schulpflege an der Budgetgemeindeversammlung vom Dezember 2019 mit der kürzlich realisierten Schulhauserweiterung in Verbindung bringen. So fliessen heute von jedem Gemeindesteuerfranken 50 Rappen in die Primarschulgemeinde. Das Forum Rotflue hinterfragt die steigende Kostenspirale. Ein Dorn im Auge sind Ausgaben, welche nicht direkt
den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen. Gute Bildung darf etwas kosten, es ist aber die Aufgabe der Primarschulpflege die Ausgaben nach Notwendigem und Wünschbarem zu durchleuchten.

Steigende Kostenspirale – In 10 Jahren stieg der Steuerfuss um 13%

Es ist schwierig zu eruieren wie gut die Bildungsqualität an einer Schule ist. In anderen Regionen des Bezirks werden dazu vor dem Übertritt an die Oberstufe in allen Primarschulgemeinden die gleichen Tests gemacht um den Eltern direkt aufzuzeigen wo ihre Kinder im Vergleich zu dem anderen Schüler stehen. Dies dient auch als Vergleich über die Umsetzung des Bildungsauftrages in den einzelnen Primarschulgemeinden. Eine Möglichkeit die helfen könnte die Qualität der Primarschule Dänikon-Hüttikon spezifisch zu eruieren und das Basiswissen beim Eintritt in die Sekundarschule Unteres Furttal zu messen. Eine weitere Messgrösse ist die Gymnasialquote einer Schulgemeinde. Berechnet man den Mittelwert der Gymi-Quote für die Zeitdauer von 2012 bis 2019 so liegt diese Quote im Kanton Zürich bei 15.60. Die Primarschule Dänikon-Hüttikon weist mit einer Quote von 6.78 den tiefsten Wert im Furttal auf. Nimmt man als zweite Grundlage den Sozialindex welcher sich auf der Basis der Ausländerquote, Sozialhilfequote und Einkommensquote berechnet so liegt dieser im Kanton Zürich bei 110.6 während er in Dänikon-Hüttikon bei 106.5 liegt. Dies heisst in anderen Worten der Bildungshintergrund der Schülerinnen und Schüler liegt viel höher als im kantonalen Durchschnitt. Deshalb fordert das «Forum Rotflue» eine bessere Umsetzung des Bildungsauftrages.

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Hohe Bildungsqualität gefordert
In der Oberstufe atmen Eltern auf

 

Der Schulwechsel von der Primarschule Dänikon-Hüttikon an die Oberstufe führt richtiggehend zu einer Entspannung bei der Elternschaft. Eltern berichten, dass Sie erstmals als Eltern ernst genommen werden und auch Fragen stellen dürfen. Schnell erfahren sie auch, dass ihre Kinder «Bildungslücken» aufweisen. So werden an der Schule Rotflue je nach Lehrperson Unterrichts-Schwerpunkte wie zum Beispiel Geometrie vernachlässigt. In anderen Regionen des Bezirks werden vor dem Übertritt in die Oberstufe in den Primarschulgemeinden des Einzugsgebietes die gleichen Tests gemacht. Somit haben die Eltern die Möglichkeit, den Bildungsstand ihrer Kinder einzuschätzen. Identische Tests der Primarschulen dienen auch als Vergleich der Umsetzung des Bildungsauftrages in den einzelnen Primarschulgemeinden. Sie ermöglichen die Qualität der Primarschule Dänikon-Hüttikon spezifisch zu eruieren und das Basiswissen vor dem Eintritt in die Sekundarschule Unteres Furttal zu messen.

Mutter und Tochter backen

Vielen Dank!

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